Dem Umsatzrückgang begegnen.
Der Trend zum Alkoholverzicht verschärft sich weiter, es ist nicht mal im Ansatz davon auszugehen, dass sich das bald umkehrt. Zeit also für neues Wachstum.
Ein Beispiel: Das verstaubte Sortiment der Feinkostmarke Lacroix habe ich umfassend aufgefrischt, so konnte der Marktanteil von 3 auf 8% gesteigert werden.

Prädikatsweine
Der Brückenschoppen
Durch einen glücklichen Zufall fiel uns ein kleines Ladenlokal an der alten Mainbrücke zu,
das wir pachteten und im Sommer 2009 als Mainwein-Bistro eröffneten. Damals haben wir
auch ein „Brückenpaket“ geschnürt – 2 Kissen, 1 Bocksbeutel und zwei Gläser. Der Effekt war
enorm, der Brückenschoppen war geboren, heute im ganzen Land bekannt. Wir wurden
mehrfach in die Stadtverwaltung zitiert, da der – nicht genehmigte - Brückenschoppen
gefährdend und behindernd war. Ein Verbot war jedoch unrealistisch, da dies den Volksaufstand
zur Folge gehabt hätte. Die damals angenommene Umsatzplanung ist inzwischen vervierfacht.

Alkoholarmer Wein
"Gemeinsam sind wir stärker"
Über viele Jahre immer dasselbe Spiel: deutsche Discountketten schreiben Jahreskontrakte aus und die vier fränkischen Genossenschaften unterbieten sich gegenseitig, um sie zu bekommen. Ergebnis: ruinöse Preise für beste Weine zulasten der Einkommen der Winzer. Die Lösung: die Bündelung der Weinmengen und Verkauf aus einer Hand. In einem langwierigen Prozess wurde eine gemeinsame Tochtergenossenschaft, das fränkische Weinkontor eG gegründet, nicht zur Freude der Discountketten. Warum keinen Zusammenschluss mit Kollegen wagen?
"Weniger ist mehr"
Was ist lukrativer? Man verkauft 10.000 Flaschen zum Preis von 3€ und zu Kosten von 1,50€. Oder man verkauft 5.000 Flaschen zum Preis von 6€ und zu Kosten von 2,50€. Premiumstrategien zahlen sich im Weinmarkt aus, Voraussetzungen sind aber unterhaltsame und einzigartige Geschichten rund um die Weinqualität und eine gute PR, die sie wirksam erzählt. Außerdem sind wichtige Faktoren: ein Etikett, das anlockt und Sichtbarkeit in den Foren im Netz. Interesse?
"Das Bessere ist der Feind des Guten"
Hier finden sich einige Beispiele meiner Innovationsprojekte, die sich um verschiedene Foodprodukte drehen. Laden Sie hier ein PDF herunter: